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ENTREVISTA CON S. A. R. EL PRINCIPE LOUIS CHARLES EDMOND de BOURBON
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DNA explanation about Y tests
this document is just a brief summary of the key terms used in the publications
ADN in english. specific terms.doc
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DNA publication.
This DNA publication shows Hugues de Bourbon Y chromosome and his link to the Bourbon's familly.
Rapport Lucotte 2014 ADN Bourbon.pdf
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House of Bourbon Louis XVII Key dates
House of Bourbon DOCT IN ENGLISH.doc
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DNA Publication 2
This DNA publication shows 3 key elements about named Naundorff.
Rapport Lucotte Juillet 2014 ADN Bourbo
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DNA Publication 3
This DNA publication shows the link between Hugues de Bourbon and the named Naundorff and the Datation of the common ancestor between Hugues de Bourbon and other Bourbons
3 ème publication Pr Lucotte Dec 2014 AD
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English Librairy

Louis XVI and the french Revolution
Caiani, Ambrogio A. - Louis XVI and the
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Deutsch

Interview mit dem Historiker Mark de LannoySonderlichkeiten des Lebens klären

Historiker Mark de Lannoy hat vor einigen Jahren den Nachlass des Dunkelgrafen im Amsterdamer Stadtarchiv wiedergefunden und auf Grundlage seiner Forschungen ein Buch geschrieben: "Das Geheimnis des Dunkelgrafen - War Prinzessin Marie Thérèse Charlotte de Bourbon seine Begleiterin?" Im Interview spricht er über seine Zweifel, seine Recherchen und die Suche nach Beweisen.

Historiker Mark de Lannoy in einer Bibliothek

Zu welchem Ergebnis sind Sie in Ihren Forschungen gekommen?  

Es steht fest, dass der Dunkelgraf Cornelius van der Valck ist. Wer die Dunkelgräfin ist, da habe ich eigentlich keine Idee. Als ich 2007 mein Buch veröffentlichte, war ich fest davon überzeugt, dass die Dunkelgräfin Madame Royale war. Aber inzwischen sind schon wieder fast acht Jahre vergangen und ich beginne ein wenig zu zweifeln.

Szenenfoto aus dem Theaterstück "Die Dunkelgräfin" vom Stadttheater Hildburghausen
MDR THÜRINGEN - Das Radio

Hochstapler und Verrückte?

09.07.2014, 12:00 Uhr |02:00 min

 

Van der Valck lebte fast 30 Jahre in völliger Abgeschiedenheit auf Schloss Eishausen, zusammen mit dieser geheimnisvollen Dame. Und da muss doch mehr los gewesen sein. Und ich denke selbst, dass die Dame nicht ganz normal gewesen ist. Aber es gibt keinen einzigen Beweis. Alle Autoren die behaupten, die Dunkelgräfin sei Madame Royale, worauf basiert das? Als Historiker wünsche ich mir Beweise. Die gibt es nicht. Nur eine DNA-Analyse wird Deutlichkeit geben. 

Ich habe entdeckt, dass Madame Royale eigentlich "wortblind" war, wie fast eigentlich alle Bourbonen. Und während ihrer Reise von Berlin nach Basel schreibt sie fast täglich an Mitglieder des französischen Hofes. Und darin erwähnt sie auch einmal einen Kutscher. Und der Kutscher hieß "Chasseau" - aber sie schreibt in einen Brief "Gerard" oder "Tschar". Wenn man weiß, dass im Verstorbenen-Buch in Eishausen, der Diener des Grafen "Tschar" oder "Tschor" genannt wird, dann ist das sehr auffallend. Phillip Tschar, der Diener des Grafen, war auch sein Kutscher.

Was für einen Grund hätte es gegeben haben können, eine andere hochadelige Person auf die Weise verschwinden zu lassen, für 30 Jahre in Eishausen?

Man muss sich vorstellen, die echte Madame Royale, die im Gefängnis saß in Temple und ihre Eltern verlor, und die später auch ausgetauscht wurde in Basel gegen französische Kriegsgefangene, war sie noch eine normale Person? Ich denke nicht. Als 14-Jährige die ganze Familie verloren haben ... Das musste sehr schwer gewesen sein. Wahrscheinlich wäre die einzige Logik, dass die Dame geisteskrank gewesen seien muss. Denn im 18. Jahrhundert wurden reiche adelige Personen die nicht ganz normal waren, in einem einsamen Schloss oder Kloster eingesperrt. Das könnte hier der Fall sein.           

Wie entstand der Nachlass des Dunkelgrafen, es heißt ja, er habe vor seinem Tode alles verbrannt?  

Das ist eine sehr merkwürdige Geschichte. Die Erben van der Valcks kamen ein paar Mal nach Hildburghausen. Sie nahmen am Ende viele Papiere mit nach Holland. Aber es blieben auch viele zurück. Denn ein Nachbar des Schlossen, ein gewisser Herr Bruckner, der besuchte das Schloss nach 1845 und er fand in den Zimmern Papiere des Dunkelgrafen. Auch Ludwig Bechstein, der den Namen des Dunkelgrafen erfunden hat, war im Schloss. Der hat auch Briefe gesammelt vom Dunkelgrafen. Aber die große Menge hier in Amsterdam ist eigentlich das wichtigste im Nachlass des Dunkelgrafen.

Van der Valck bekam seine Einkünfte von Wynand Fockink, der Likör-Brennerei von Amsterdam, heute Bols. Der Archivar von Bols, der sagte mir um 1989, die Archive von Wynand Fockink seien alle vernichtet worden. Und um das Jahr 2000, da blätterte ich im Stadtarchiv von Amsterdam die Findbücher durch. Und entdeckte den Namen "van der Valck" viele Inventarnummern mit dem schriftlichen Nachlass van der Valcks, und zu meinem Erstaunen auch viele Aufzeichnungen von Prinz Friedrich Ernst von Sachsen Altenburg, der diese Akten schon um 1950 hier in Holland studiert hatte.

Wie sind Sie darauf gekommen, genau im Stadtarchiv Amsterdam nachzuforschen?

Das Archiv der Firma Bols war dort. Dann entdeckte ich ganz zufällig, dass auch das Archiv von Wynand Fockink dort war. Und da begann ich zu suchen. Schließlich entdeckte ich diese Papiere. Zuerst bekam ich nur eine Schachtel. Und da sagte mir der Beamte, es gibt noch eine Schachtel. Und darin fand ich Briefe, die Pässe van der Valcks, usw. Das war eine große Sensation. Denn diese Papiere waren verschollen. Nach fast 50 Jahren entdeckte ich sie wieder. Das war sehr schön.

Der Dunkelgraf war gebildet, wurde vermögend, war weit gereist, hätte jede Karriere machen können. Was für Gründe hatte er, einen solchen Auftrag anzunehmen?

Es wird angenommen, dass van der Valck einen Eid geleistet hat. Van der Valck wurde Kriegsgefangener in Deutschland, in der Nähe von Speyer. Und er wurde wieder befreit nach 1795. Und da hat er einen Eid geleistet. Und daher stammt auch seine Bekanntschaft mit dem Prinzen von Hohenlohe. Aber der Prinz von Hohenlohe war auch hier in Holland. Denn er verhandelte mit der Batavischen Republik über die Freilassung des Gouverneurs von Maastricht, der Prinz von Hessen-Kassel. 

Und der Prinz von Hessen-Kassel wurde in der Nähe von Utrecht ausgetauscht gegen andere Gefangene. Van der Valck kam frei, aber unter gewissen Bedingungen. Und wahrscheinlich war eine dieser Bedingungen: Die geheimnisvolle Dame zu schützen. Und das tat er. Eigentlich hieß er Leonardus Cornelius van der Valck. Und die Initalien stimmen überein mit Louis Comte Vavel de Versay. Und diese Initialien sind auch zu finden auf einer seidenen Brieftasche, die jetzt leider auch verschollen ist. Aber warum er seinen Namen geändert hat, weiß ich nicht.

Als er jung war, war er sehr begeistert von der Französischen Revolution. Er reiste auch nach Paris. Er hatte viele Freunde unter den Revolutionären. Er kannte Rouget de Lisle, der Komponist der Marsellaise und viele Schriftsteller. Aber später stellte sich heraus: Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder. Und um 1794 wurde es für van der Valck viel zu gefährlich im Paris der Terrorherrschaft. Und darum kauft die Großmutter von van der Valck eine Offiziersstelle für ihn. Dann kam er an die Grenze von Deutschland und kämpfte gegen die Alliierten. Und dort wurde er gefangen genommen.

Sollte jetzt bei der Lösung des Rätsels herauskommen, dass die Dunkelgräfin wirklich Madame Royale war, was ändert es?

An der Geschichte eigentlich nicht so viel. Aber, viele Sonderlichkeiten aus dem Leben der Herzogin von Angoulême werden dann geklärt. Denn die Herzogin von Angoulême wurde erpresst von einem französischen Arzt, der Dr. Lavergne, der war der Nervenarzt von Madame de Soucy, die Untergouvernante, die mit Marie Thérèse von Paris nach Basel gereist war. Wir wissen leider nicht, womit Lavergne die Madame Royale, die Herzogin von Angouleme erpresste, das heißt bis jetzt. Aber ganz zufälligerweise habe ich hierzu den Schlüssel gefunden. Aber den werde ich reservieren für mein neues Buch.

Wenn die Dunkelgräfin nicht die Madame Royale war, war die Herzogin von Angoulême sicher dann die Madame Royale?

Das ist sehr schwierig zu beantworten. Aber da kann man sicherlich zweifeln. Da müssen sie mein Buch abwarten ...

Zuletzt aktualisiert: 22. Juli 2014, 05:00 Uhr

 

Lien vers le document original :http://www.mdr.de/thueringen/dunkelgraefin/historiker_delannoy100.html

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